Klimanettoeffekte digitaler Technologien im Energiesystem (KdE)
5218 Digitales Globus-Netzwerk mit hexagonalen Strukturen und CO₂-Symbol – Darstellung der Klimadatenanalyse und digitaler Technologien.

Klimanettoeffekte: Analyse des Einsatzes digitaler Technologien für die Energiewende hinsichtlich des Nettoeffekts ihrer Anwendung für den Klimaschutz

Digitale Technologien gelten als zentrale Treiber der Energiewende. Sie ermöglichen eine effizientere Nutzung von Energie, optimieren Prozesse, ermöglichten Flexibilität und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig verbrauchen digitale Anwendungen selbst Energie und Ressourcen und ihre tatsächliche Klimawirkung bleibt daher bislang häufig unklar.

Projekthintergrund

Das Projekt Klimanettoeffekte digitaler Technologien im Energiesystem (KdE) widmet sich genau dieser Fragestellung. Ziel ist es, den gesamten Klimanettoeffekt digitaler Lösungen im Energiesektor transparent zu erfassen und zu bewerten. Auf dieser Grundlage soll besser nachvollziehbar werden, in welchem Umfang digitale Innovationen tatsächlich zur Erreichung der Klimaziele beitragen und ob sich der Einsatz digitaler Technologien in unterschiedlichen Szenarien lohnt.

Im Rahmen des Projekts soll ein Open-Source generisches Datenmodell sowie ein zugehöriges Dashboard entstehen. Mithilfe dieser Instrumente sollen sich Klimaeffekte für konkrete digitale Use Cases quantitativ abbilden lassen. Damit schafft das Vorhaben eine fundierte Basis für mehr Transparenz, Effizienz und strategische Entscheidungen in der digitalen Energiewende.

Das Projekt im Überblick
Gemeinsam mit unseren Partnern Borderstep und Technopolis entwickeln wir ein Datenmodell, das die Klimanettoeffekte digitaler Technologien möglichst weitreichend im Energiesystem abbildet. Dabei werden unterschiedliche Emissionsfaktoren von der Herstellung und dem Transport über Betrieb, Wartung und Nutzung (einschließlich Datenerhebung, -speicherung, -analyse, -übertragung und -steuerung) bis hin zu Recycling und Entsorgung berücksichtigt. Emissionseinsparungen inkludieren Einsparungen durch Effizienz sowie durch die ermöglichte Substitution fossiler Energieträger. Das entstehende Modell wird als Open-Source-Code und als Dashboard veröffentlicht und steht damit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie allen interessierten Akteuren und Unternehmen zur Verfügung. Auf diese Weise soll eine breite und transparente Nutzung des Modells und Dashboard ermöglicht werden. Das entstehende Modell wird als Open-Source-Lösung veröffentlicht und steht damit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sowie allen interessierten Akteuren und Unternehmen frei zur Verfügung. Auf diese Weise soll eine breite und transparente Nutzung der Ergebnisse ermöglicht werden.