Wie gelingt die Energiewende vor Ort?
Am 3. Juni 2026 fand im Rahmen des Projektes Forum EnShare ein Besuch in der niedersächsischen Gemeinde Bakum statt. Dort wurde gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Bakum eG, neoom und EWE NETZ ein Energy-Sharing-Reallabor umgesetzt. Der Besuch zeigte, dass der Schlüssel für den Erfolg nicht in der Technik, sondern im Engagement der Menschen vor Ort liegt.
In Bakum arbeiten verschiedene Akteure Hand in Hand: engagierte Genossenschaftsmitglieder, eine aktive Gemeindeverwaltung und Bürgermeister Tobias Averbeck, der das Thema mit Überzeugung vorantreibt. Diese Zusammenarbeit schafft die Grundlage für innovative Projekte wie Energy Sharing.
Die Energiewende ist in Bakum kein neues Thema. Schon vor dem aktuellen Projekt gab es einen Bürgerwindpark mit drei Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden sowie eine Biogas-Fernwärmeversorgung. Diese bestehenden Strukturen schaffen Vertrauen und eine hohe Akzeptanz für weitere Schritte, etwa die Installation von Smart Metern oder öffentlichen Ladesäulen.
Der Besuch machte deutlich: Energy Sharing ist weit mehr als ein technisches Konzept. Es funktioniert dort, wo Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und die Energiewende aktiv gestalten wollen. Die offene und konstruktive Atmosphäre in Bakum unterstreicht dies eindrucksvoll.
Ein besonderer Dank gilt allen, die diesen Austausch möglich gemacht haben, insbesondere:
Tobias Averbeck (Bürgermeister von Bakum), Deborah Ferreira (BBEn), Bernhard Strohmayer (bne), Henri Schmitz (Germanwatch e.V.), Kathrin Lehmann (Deutsche Umwelthilfe), Jannis Reichel (EWE AG), Thomas Nenning (neoom), Jan Hoyer (Enegiegenossenschaft Bakum), Astrid Aretz, Antonia Sladek, Michelle Biallowons (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), Lisa Strippchen, Anna Sibirtceva, Claire-Luise Heydick (dena)
Der Besuch in Bakum hat gezeigt, dass die Energiewende vor Ort gelingen kann – wenn alle an einem Strang ziehen.








