klimakommune.digital

klimakommune.digital

Städte und Kommunen spielen eine zentrale Rolle für den Klimaschutz und die Digitalisierung. Das Projekt klimakommune.digital soll dabei helfen, die Kommune als Innovationsräume für den digitalen Klimachutz und die gemeinwohlorientierte Digitalisierung zu stärken.

klimakommune.digital: Mit digitalen Technologien den kommunalen Klimaschutz und die Energiewende voranbringen

Das Projekt klimakommune.digital soll demonstrieren wie digitale Technologien zum kommunalen Klimaschutz und zur urbanen Energiewende beitragen können. Im Rahmen eines bundesweiten Bewerbungsverfahrens wurde eine deutsche Kommune ausgewählt, um das Projekt bis Ende 2024 umzusetzen. Am 02. Dezember 2021 wurde auf dem Future Energy Day 2.0 bekannt gegeben, dass das Projekt mit der Stadt Hagen und der Enervie Service GmbH durchgeführt werden wird.

Das Projekt verfolgt zwei übergeordnete Ziele: Erstens soll die ausgewählte Kommune zu einer mustergültigen Smart City mit dem Fokus auf Klimaschutz und Energiewende transformiert werden. Zweitens sollen die gesammelten Erfahrungen und entwickelte Software aufbereitet und anderen Kommunen im Rahmen eines Baukastens zur Verfügung gestellt werden.

Zu Beginn des Projekts wird der Fokus auf der Optimierung im Bereich der Erfassung von Umweltdaten im Allgemeinen und Daten mit Bezug zu CO2-Emissionen im Besonderen liegen. Dazu werden verschiedene Arten von Sensoren ausgewählt und in Hagen verbaut. Weiterhin soll die Datenlage durch diverse digitale Technologien zusätzlich angereichert werden. Hierdurch soll ein kostengünstiger Mix an Messsystemen bestimmt werden, um die optimale Erfassung z.B. von CO2-Emissionen auch in anderen Kommunen zu ermöglichen.

Zusätzlich soll digitale Infrastruktur bereitgestellt werden. Zu diesem Zweck wird eine kommunale Datenplattform eingeführt, um den Datenaustausch zu fördern. Perspektivisch ist auch eine Anbindung an die europäische Dateninfrastruktur „Gaia-X“ angedacht.

Weiterhin wird es darum gehen auf der Basis digitaler Technologien Lösungen zur Reduktion von CO2-Emissionen zu entwickeln. Hierzu sind für den späteren Projektverlauf unter anderem Innovation-Challenges geplant, die den Nutzen digitaler Technologen diesbezüglich aufzeigen sollen.

Die Rolle der verschiedenen städtischen Akteure und insbesondere der Bürgerinnen und Bürger wird im Projekt besonders berücksichtigt. Partizipation ist deswegen auch ein Kernbestandteil des Projekts. Durch Workshops, Veranstaltungen und Befragungen sollen Bürgerinnen und Bürger Gehör finden und am Projekt aktiv beteiligt werden.

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Foto: Fatih on Unsplash