Energieeffizienzpotenziale und Kosteneinsparungen sind von hoher Bedeutung, aber bei industriellen KMU aufgrund unzureichender Datengrundlage oft nicht direkt erkennbar. Durch geeignete Digitalisierungsmaßnahmen können Daten generiert und energieintensive Prozesse transparenter gemacht werden.
Das Blockchain Machine Identity Ledger ist ein digitales und dezentrales Verzeichnis für Geräte-Identitäten. Es ermöglicht komplementär zum intelligenten Messwesen die Integration der Millionen dezentralen Erzeugungsanlagen ins Energiesystem.
Städte und Kommunen spielen eine zentrale Rolle für Energiewende und Klimaschutz. Aber es fehlt an Instrumenten, um die Notwendigkeit des Klimaschutzes in diesen Ballungsräumen sichtbar zu machen. Daten über CO2-Emissionen spielen hierfür und den kommunalen Klimaschutz insgesamt eine zentrale Rolle.
Die Bedeutung der Stromverteilernetze nimmt durch die Dezentralisierung des Energiesystems rasant zu. Um die zunehmende Komplexität, die durch Volatilität der Erzeugung, Sektorkopplung und Flexibilisierung entsteht, zu beherrschen, sind künftig mehr Informationen und neue Methoden der Datenverarbeitung für Netzbetreiber notwendig.
Flexibilitäten im Energiesystem bürgen große Herausforderungen für die Versorgungsicherheit. Durch die Transformation in Richtung einer 100% Versorgung mit erneuerbaren Energien wird dabei das Teilen von Daten zwischen einer großen Zahl von Akteuren zur Notwendigkeit, um die Netzstabilität und Effizienz zu gewährleisten. Viele Akteure scheuen sich jedoch ihre Daten preiszugeben, fürchten Missbrauch oder Wettbewerbsnachteile. Die Antwort auf dieses Problem lautet deshalb: Datensouveränität – das selbstbestimmte und sichere Teilen von Daten.
Eine umwelt- und damit sozialverträgliche Digitalisierung kann nur gelingen, wenn Umwelteinflüsse eingegrenzt werden. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Future Energy Lab nicht nur damit, wie digitale Technologien zur Ermöglichung einer zuverlässigen Energieversorgung verwendet werden können, sondern auch mit ihren Stromverbräuchen und den Potentialen diese zu minimieren.
Das Projekt erforschte, wie Anlagen oder Geräte im Energiesystem mit sicheren digitalen Identitäten ausgestattet werden können. Zudem klärte es die Frage, welche Strukturen für das zugehörige Identitätsmanagement benötigt werden.
Die Entwicklung eines marginalen zonalen CO2-Emissionsmodells soll dazu beitragen, die Energieversorgung in Deutschland nachhaltiger zu gestalten. Durch die genaue Analyse lokaler Emissionsdaten soll eine Verschiebung von Lasten ermöglicht werden, um die Abregelung erneuerbarer Erzeugungseinheiten im Redispatch zu minimieren.
Cybersicherheitsübungen dienen der Erprobung von Routinen und Response-Mechanismen. Die Vernetzung von Netzbetreibern und Sicherheitsexperten untereinander spielt dabei eine zentrale Rolle.
Künstliche Intelligenz (KI) ist unangefochten eines der Topthemen der Digitalisierung. Gleichzeitig tritt die Notwendigkeit zum Klimaschutz insbesondere in den letzten Jahren immer stärker in den Mittelpunkt. Während der KI enormes Potenzial für die erfolgreiche Energiewende als Grundvoraussetzung für die Eindämmung des Klimawandels zugesprochen wird, geht es immer häufiger auch um die Frage nach dem Energieverbrauch der Technologie selbst.
Die aktive Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern sowie verschiedener Akteursgruppen wie Bürgerenergiegesellschaften, Bürgerinitiativen oder Stadtwerken spielt eine zunehmend wichtige Rolle für das Gelingen der Systemtransformation im Rahmen der integrierten Energiewende. Durch die dezentrale Nutzung erneuerbarer Energien auf lokaler Ebene kann diese Beteiligung ermöglicht werden. Dies schafft zusätzliche Anreize für sowohl Privatpersonen als auch Organisationen den Betrieb und den Ausbau von erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen zu verfolgen.
Das „FEL-Auslandsstipendium“ gab Studierenden die Chance ins Ausland zu gehen und digitale Innovationen für die Energiewende zu entdecken. Mit der Förderung erhielten Studierende eine Reisefinanzierung, mit dem Auftrag im Ausland nach Innovationstrends und neuen Anwendungsfeldern digitaler Technologien für die Energiewende zu suchen.
Warum ist Green Coding kein Standard in Industrie und Wirtschaft, wenn doch das Einsparpotenzial so enorm hoch zu sein scheint? Während es scheinbar bereits die technischen Lösungen gibt, untersuchte dieses Projekt mögliche Herausforderungen in der allgemeinen Praxis, für alle Bereiche: Die politische Ebene, Industrieebende, C-Level, die Perspektive der EntwicklerInnen sowie auch die der Zivilgesellschaft.
Die Dekarbonisierung der Fernwärme ist ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Klimaziele. Dies kann durch Digitalisierung vorangetrieben werden, indem unter anderem die Effizienz mithilfe von Algorithmen in bestehenden Anlagen erhöht wird.
Der Einsatz digitaler Technologien für klimafreundliche Städte ist ein zentrales Thema. Aufgrund steigender Komplexität und Herausforderungen in Städten ist eine umfassende Datenbasis unerlässlich für einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz im Klimaschutz innerhalb von Kommunen auf der ganzen Welt. Welche Anwendungsbeispiele könnten auch in deutschen Kommunen wie der Stadt Hagen in NRW funktionieren und wo kann man voneinander lernen?
Das Smart Contract Register soll dazu beitragen, dass digitale Identitäten von Anlagen zukünftig selbstausführend im Energiesystem agieren können.
